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Mit Telecoach zum Rauchstopp

München, September 2011. Rauchen ist ein Hauptrisikofaktor für Herz-Kreislauf-, Atemwegs- sowie Krebserkrankungen und in den Industrieländern die häufigste vermeidbare Todesursache. Dennoch gibt es in Deutschland laut einer Untersuchung des Deutschen Krebsforschungszentrums kein ausreichendes Angebot an Tabakentwöhnungsmaßnahmen. Um die Versorgungssituation zu verbessern hat almeda ein neues Kurzmodul zum Thema Rauchstopp entwickelt, denn Rauchen ist nach wie vor weit verbreitet.

Nach Angaben des Mikrozenzus 2009 bezeichnen sich 27,6 Prozent der deutschen Bevölkerung als aktive Raucherinnen und Raucher. Dabei liegt der größte Anteil in der Altersklasse zwischen 15 und 40 Jahren. In dieser Altersklasse raucht die Gruppe der 25- bis 30-Jährigen am stärksten. Auch der Anteil der rauchenden Frauen ist gegenüber der letzten Erhebung (1995) mit 6,5 Prozent deutlich angestiegen (Statistisches Bundesamt 2010).

Der überwiegende Teil der Raucherinnen und Raucher (80 bis 90 Prozent) will mit dem Rauchen aufhören, aber leider unternehmen lediglich 30 Prozent innerhalb eines Jahres einen ernsthaften Anlauf. Dies liegt zum einen am hohen Suchtpotenzial des Tabakrauchs, zum anderen aber auch an mangelnden attraktiven Rauchstopp-Angeboten.

Primäre Zielsetzung des almeda-Kurzmoduls ist die Information, Sensibilisierung und Einstellungsänderung zum Rauchen und letztendlich die Erreichung des Rauchstopps. In den Gesprächen, die innerhalb von drei Monaten stattfinden, wird jedem Raucher der Rauchstopp mit professioneller Unterstützung leicht gemacht. In den telefonischen Coaching-Gesprächen werden individuelle Handlungspläne erarbeitet, fördernde und hemmende Faktoren analysiert und Rückfälle – falls diese auftreten – bearbeitet. Die Motivation mit dem Rauchen aufzuhören und letztendlich auch durchzuhalten, steht während der gesamten Programmlaufzeit im Fokus. Sollte der Teilnehmer den Wunsch haben, an einer weiteren externen Rauchstopp-Maßnahme teilzunehmen, wird diese wohnortnah vermittelt. Schriftliche Unterlagen, „Ersatztools“ für den Notfall, z. B. Lutschpastillen und SMS-Reminding gehören ebenfalls dazu.

„Dieses neue, ortsunabhängige Angebot steht ab sofort zur Verfügung und befindet sich bereits bei einem Kunden in der Umsetzung“, so Produktmanagerin Irmgard Rose.

Die gesamte Ausgabe des Kunden-Newsletters almeda aktuell 3/11 als PDF Download:

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